Ein erster Zwischenbericht: Den schönsten Stand hatte Masterfile mit einer 3D-Umsetzung seiner eigentlich zweidimensionalen "Masterfile City", nachdem im vorherigen Jahr mit Baugerüsten gearbeitet wurde.
Den leckersten Stand hatte Stockfood, an deren Tischen die Fachleute zu Wein und anderen Zutaten endlich auch einmal (gaumen)haptisch erfahren durften, was sie sonst nur von Fotos kennen.
Die billigsten Bilder bot Shutter Stock, die uns für 159 Piepen im Monat (oder so) 25 Bilder pro Tag anbieten wollten.
Den kuscheligsten Stand hatte Juniors Bildarchiv, da sie neben süßen Tierbildern auch gleich Stoffteddys verteilten.
Am karitativsten war der Stand der Bildrechercheure von Strandperle, die für jede Visitenkarte, die bei Ihnen eingesteckt wurde, 3 Euro an ein Sozialprojekt zu spenden versprachen.
Der juristisch ergiebigste Stand war neben dem BVPA-Stand mit dem "Bildermarkt" und "Bildhonoraren" der Stand der CEPIC, die eine wissenschaftliche Arbeit über Persönlichkeitsrechte und Fotografie in Europa ausreichte.
Insgesamt zeigten sich Agenturen (gefährlich) offen für neue Fotografen. Wie das geht, ist ganz einfach, wurde erläutert. Zunächst sollen einige niedrig aufgelöste Bilder zugesendet werden, dann wird eventuell ein Gesprächstermin vereinbart. Die Prozentanteile für den Fotografen sind variabel, ein Anbieter zahlt für Royalty-Free-Bilder 20 Prozent an den Fotografen. Im Regelfall bedeutet eine Zusammenarbeit, dass Aufträge vergeben werden, es muss also nichts vorproduziert werden. PS: Gefährlich offen, weil das natürlich heißt, dass es so etwas wie feste Mitarbeit in diesem Bereich kaum geben kann, wenn jederzeit Nachwuchskräfte geworben werden.
Das DJV-Bildportal befindet sich an Stand Nr. 37. Dort sind auch allgemeine Informationen rund um den DJV, den freien Journalismus und sonstige Berufsfragen zu finden. Und ein kostenloses Notiz-Block-Mousepad für den Arbeitsalltag zum Mitnehmen...